➯ UNESCO-Welterbestätte St. Michael in neuem Licht

Illumination von St. Michael und neuer Zugang zum Michaelishügel eingeweiht

Hildesheim. Mit einem feierlich-beschwingten Fackelzug vom Roemer und Pelizaeus-Museum durch die Burgstraße zum Michaelishügel begann am Abend des 19. Dezember die Eröffnungszeremonie. Klänge unterschiedlicher Musikformationen und eine Feuershow des Duos „Feuer & Flamme“ gingen der erstmaligen Illumination von St. Michael und der neugestalteten Treppe zum Michaelishügel voraus.

In kurzen Grußworten würdigten Hildesheims Oberbürgermeister Kurt Machens, Staatsminister Eckart von Klaeden (Vorsitzender der Stiftung St. Michael), der Geschäftsführers der Energieversorgung Hildesheim (EVI) Michael Bosse-Arbogast und Dirk Woltmann (Pastor an St. Michaelis) den Abschluss der Baumaßnahmen in der Burgstraße und die Fertigstellung der aufwendigen Illumination.

Er sei sich sicher, dass der „Hügel“ und insbesondere die neugestaltete Treppe ein „Lebensort“ werde für die Hildesheimerinnen und Hildesheimer, aber auch für auswärtige Gäste, so Woltmann.

Auf Knopfdruck erfolgte dann die Premiere der Illumination, die bei den gut 500 Zuschauerinnen und Zuschauern großen Anklang fand. So nutzten viele von ihnen die Möglichkeit, erstmalig den Michaelishügel über die neue Treppe zu betreten und die Kirche St. Michael in neuem Licht wahrzunehmen.

Finanziert wurde die Illumination der Michaeliskirche durch die Stiftung St. Michael. Die Stiftung erhielt ein Teilvermächtnis einer Hildesheimerin mit einer engen Verbindung zu St. Michael. Auch die EVI beteiligte sich maßgeblich an den Kosten der Illumination, die insgesamt 70.000 € betragen haben.

Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung St. Michael, Landessuperintendent Eckhard Gorka, machte die Bedeutung der neuen Sichtbarkeit von St. Michael deutlich: „Die Stiftung ist sehr dankbar, durch das Vermächtnis St. Michael auch bei Dunkelheit sichtbar bleiben zu lassen. Der Erhalt der UNESCO-Welterbestätte soll auch kommende Generationen zum Glauben einladen!“

Als Dank für die Unterstützung überreichten Eckart von Klaeden und Eckhard Gorka dem EVI-Geschäftsführer Michael Bosse-Arbogast eine gerahmte Zeichnung der Michaeliskirche.

Durch den Einsatz moderner Beleuchtungstechnik liegt der Energieverbrauch bei nur 1750 Watt und fällt damit geringer aus als beim Betrieb eines handelsüblichen Bügeleisens. Ab Weihnachten wird die Illumination der Kirche den regulären Betrieb aufnehmen. Nach dem Dom ist mit St. Michael nun auch die zweite Hildesheimer UNESCO-Weltkulturerbestätte in besonderer Weise ins Licht gesetzt.

Weitere Informationen zur Kirche St. Michael und zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Michael sind unter http://www.michaelis-gemeinde.de abrufbar.

Text: Benjamin Simon-Hinkelmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hildesheim-Göttingen, benjamin.simon-hinkelmann@posteo.de

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