Oekumenischer Bibelentdeckertag in Itzum

Barfuß über Sand und Kiefernzapfen nach Emmaus

Hildesheim. Die Ostereier sind gesucht, gefunden und wahrscheinlich auch schon aufgegessen. Aber was bedeutet Ostern eigentlich außer Eiersuche, Familienessen und Sonntagsspaziergang? Mehr als 60 Kinder sind am letzten Tag der Osterferien zum ökumenischen Bibelentdeckertag in die evangelische St.-Georg-Gemeinde nach Itzum gekommen, um mehr über diese Frage zu erfahren.

Diakonin Birgitt Herzberg-Willke vom evangelisch-lutherischen Gemeindeverband Region Ost und Gemeindereferentin Angelika Röde vom katholischen Pfarramt Liebfrauen hatten einige Ehrenamtliche um sich gescharrt, um für die Kinder einen Tag mit allerlei Workshops zu gestalten: „Die Kinder sollen sich wohl und willkommen fühlen“, beschreibt Birgitt Herzberg-Willke das Ziel der Aktion. „Und wenn dabei auch noch was von der Botschaft hängenbleibt, umso besser.“

Die Botschaft, das ist die Geschichte vom Weg nach Emmaus: Zwei Jünger begegnen dem auferstandenen Jesus, erkennen ihn aber erst, als er mit ihnen abends das Brot bricht. Die Mitarbeitenden führten rund um diese Geschichte ein kleines Spiel für die Kinder auf, um ihnen das Sensationelle, Verblüffende und Tröstende dieser Begegnung bewusst zu machen: „Jesus ist weg, aber die Freude bleibt“, hieß es da.

Nach dem Zuhören und Aufpassen war erst einmal Bewegung und Selbermachen gefragt. Reihum in Gruppen halfen die Kinder beim Holzsammeln für das Lagerfeuer oder beim Gemüseschneiden für das Mittagessen. Es wurde gebastelt, geschmirgelt und geklebt. Mit nackten Füßen liefen die Mädchen und Jungen über den Barfuß-Parcours: Bei den Kiefer- und Tannenzapfen quiekten manche ein bisschen, gruben dafür genüsslich die Zehen in Sand und Sägespäne.

Zum dritten Mal hatten die Gemeinden einen solchen ökumenischen Bibelentdeckertag veranstaltet. Und da das Angebot so gut ankomme, werde es sicher auch beibehalten, sagt Diakonin Herzberg-Willke. Nicht zuletzt bedeute das ganztägige Kinder-Programm in den Ferien ja auch Unterstützung für die Eltern.

Bild:„brötchenteig.jpg“
Heike Ohms hat genug Brötchenteig für alle, da greifen Florian und Julius Hehenkamp und Rebecca Krause gern zu. / Foto: Barth

Text und Fotos: Kultur & Kommunikation (Wiebke Barth)

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