Mehr Farbe und Lebensqualität

Freundeskreis des evangelischen Altenheims am Steinberg fördert die Sanierung des Erdgeschosses

Hildesheim. Gleich zwei Anlässe durften gefeiert werden: das neu renovierte Erdgeschoss des Alten- und Pflegeheims Am Steinberg sowie das 19. Treffen des Altenheim-Freundeskreises. Weil letztes Jahr das Motto „Afrika“ so gut angekommen war, folgte auch dieses Freundeskreisessen einem ganz besonderen Thema – dem „Krimi-Dinner“.

Christa Wagner und Peter Scholz, Vorstandsmitglieder des Vereins Freundeskreis des evangelischen Altenheim am Steinberg, blickten gemeinsam mit Heimleiter Klaus Neumann zufrieden über das helle, neue Erdgeschoss. „Auch der Freundeskreis konnte viel dazu beitragen“, erklärte Christa Wagner. So hat der Freundeskreis den Spieltisch finanziert, die Bilderrahmen im Flur und auch das edle Abendmahlgeschirr in einer weißen Glasvitrine.

Sie kümmern sich um mehr Lebensqualität im Alten- und Pflegeheim Am Steinberg: Heimleiter Klaus Neumann und die Vorstandsmitglieder des Freundeskreises Christa Wagner und Peter Scholz. Foto: Kreichelt

„Der Freundeskreis ist dem Haus sehr verbunden – er sorgt für die großen Dinge, vergisst aber auch nie die Details. Durch den großen Unterstützer-Kreis erhöht sich die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims erheblich“, freute sich Pastor Christian Ceconi, theologischer Vorstand des Diakonischen Werks Hildesheim-Sarstedt, dem Träger des Heimes. Auch in seiner Ansprache vor dem Essen gab er dieser Freude Ausdruck: „Was Sie alle für dieses Haus bewegen, ist unglaublich. Jeder, der Sie als Freund hat, kann sich glücklich schätzen.“

In diesem Fall sind die Gründe unübersehbar. Die Farben haben sich verändert – alles ist hell und wirkt sehr angenehm aufgeräumt. Neben den Augen dürfen sich aber auch die Ohren freuen. „Durch die neue akustische Decke im Speisesaal scheppern die Räume nicht mehr so, wie es vorher der Fall war. Das Sprechen klingt angenehm“, stellte Ceconi zufrieden fest und kündigte an, dass in naher Zukunft noch weitere Kleinigkeiten verbessert werden sollen: „Zum Sommerfest sollte dann alles fertig sein.“.

Möglich wurden all diese Veränderungen auch durch den Nachlass von Ursula Dorenwendt, den sie dem Diakonischen Werk Hildesheim-Sarstedt e.V. überschrieben hatte. Ein Teil davon, rund 30.000 Euro, wurde dem Altenheim zur Verfügung gestellt – sie sind komplett in die Renovierung geflossen. Eine Gedenktafel an der Eingangstür wird noch lange Zeit an die selbstlose Spende erinnern.

Text und Foto: Kultur & Kommunikation (Andreas Kreichelt)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s