Feiern in der neuen Nachbarschaft

Diakonie Himmelsthür lädt zum Baustellenfest Am Roten Steine

Hildesheim. Zusammen mit den neuen Nachbarn hat die Diakonie Himmelsthür ein Baustellenfest für drei neue Einfamilienhäuser Am Roten Steine gefeiert. Da ein gemeinsames Richtfest für alle drei Häuser nicht möglich war, sei die Feier eben verlegt und umgetauft worden, erklärte Regionalgeschäftsführerin Judith Hoffmann. Die Häuser haben jetzt rechtzeitig vor dem Herbst alle ein Dach über dem Kopf. Ulrike Schaper, Geschäftsführerin der Firma Schaper Baumeister Haus, bat mit einem zünftigen Richtspruch um Segen für Bauherren, Bewohner und Bauhandwerker.

Die Diakonie Himmelsthür feierte zusammen mit den neuen Nachbarn. In der Reihe vorn: Stefan Gerlach, Monika Franke, Karl Cappelmann, Judith Hoffmann, Ulrike Schaper und Dietlinde Richter.

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen auf der Marienburger Höhe in der Nachbarschaft von anderen Einfamilienhäusern drei Gebäude für jeweils fünf bis sechs Menschen mit Unterstützungsbedarf. Als Wohngemeinschaften können sie hier in Einzelzimmern mit gemeinschaftlichem Wohn- und Essbereichen leben. Es gibt aber auch fünf komplette Appartements, in denen ein unabhängigeres Wohnen möglich sein wird. Die Einfamilienhäuser seien voraussichtlich im Frühsommer bezugsfertig, erklärt Monika Franke, Fachbereichsleiterin Wohnen bei der Diakonie Himmelsthür.

Wer dann Am Roten Steine einziehen wird, steht noch nicht fest. Einige Kunden und Kundinnen der Diakonie, die bisher noch in Sorsum zu Hause sind, nutzten das Baustellenfest für eine erste Besichtigung. Auch Angehörige sowie Betreuerinnen und Betreuer waren eingeladen, sich die Wohnangebote anzuschauen. Die Häuser und auch ihre Verbindung untereinander werden barrierefrei und auch für Rollstuhlfahrer geeignet sein.

Solange die Hausbewohner und -bewohnerinnen nicht am Arbeitsplatz oder bei der Tagesförderung sind, werde es Betreuung im Haus geben, erklärt Monika Franke. Die Diakonie Himmelsthür realisiere das Bauvorhaben mit Unterstützung der Aktion Mensch, betonte Projektmanagerin Dietlinde Richter.

Mit unterschiedlichen Angeboten in verschiedenen Wohnlagen schaffe die Diakonie Himmelsthür für Menschen mit Behinderung eine echte Wahlmöglichkeit wie sie andere Leute auch haben, erklärte Judith Hoffmann. In der Nachbarschaft seien die neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen jedenfalls willkommen, betonten mehrere Nachbarn. In der nahen Lützowstraße funktioniere das nachbarschaftliche Leben schon problemlos. „Ich finde es schön, dass das so gut klappt“, sagte Stefan Gerlach, Ortsbürgermeister Marienburger Höhe/Galgenberg und fügte hinzu: „Wir haben hier noch mehr Platz.“

Drei neue Einfamilienhäuser baut die Diakonie Himmelsthür mit Unterstützung der Aktion Menschen auf der Marienburger Höhe.

 

Text und Foto: Kultur & Kommunikation (Wiebke Barth)

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