Gemeinsam die Frage nach Gott stellen

Meister und Zollitsch trafen sich in Hannover.

+++ Pressemitteilung der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen +++

Hannover. Begegnung von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Landesbischof Ralf Meister, Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, am 8. November in Hannover

Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, besucht am 8.11.2012 den Ratsvorsitzenden der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Landesbischof Ralf Meister, in Hannover.

Zu einer persönlichen Begegnung trafen sich Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), und Landesbischof Ralf Meister, Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, am Donnerstag, 8. November 2012 in der Bischofskanzlei der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Es war das erste Treffen der beiden leitenden Geistlichen. Zollitsch nahm den Termin im Rahmen seines Niedersachsenbesuchs war. Schwerpunkte des Gespächs waren unter anderem das Reformationsjubiläum 2017, das Thema der 5. Tagung der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war, und die XIII. ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom.

Erzbischof Zollitsch berichtete über den Verlauf der Bischofssynode, die sich im Oktober mit dem Thema der „Neuen Evangelisierung“ beschäftigt hatte. „Bei aller Skepsis, die uns in der Öffentlichkeit entgegenschlägt, ist es mir wichtig, die Frage nach Gott zu stellen. Die Säkularisierung ist eine Herausforderung. Sie ist aber nicht nur Gefahr, sondern eine Chance. Viele Bischöfe aus der Weltkirche waren dankbar, dass ich diese Sichtweise vertreten habe.“ Hier liege, so Erzbischof Zollitsch, auch eine Aufgabe für das gemeinsame ökumenische Bemühen. „Wir haben eine Verpflichtung, gemeinsam die Frage nach Gott in unserer Gesellschaft in unserem Land zu stellen. Dabei müssen wir neu lernen, offen für den Geist Gottes zu werden. Es muss nicht alles vorab reglementiert und organisiert sein, so schränken wir das Wirken Gottes ein. Ich glaube, wir sollten verstärkt in unserer eigenen Arbeit fragen: Wie lassen wir uns von Gott beschenken?“

Der Ratsvorsitzender der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Landesbischof Meister, sagte nach dem Gespräch: „Ich freue mich, dass Erzbischof Zollitsch bei seinem Besuch in Hannover Gast hier in der Bischofskanzlei war. Wir hatten bei der persönlichen Begegnung Gelegenheit uns über Schwerpunktthemen unserer Kirchen auszutauschen. Ich habe die gerade zurück liegende EKD-Synodentagung in Timmendorf eingetragen, die die Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 zum Thema hatte. Die Synode ermutigte die Kirchen, im ökumenischen Gespräch die gewachsenen Gemeinsamkeiten ebenso herauszustellen wie die bleibenden Verletzungen einzugestehen. Uns eint mehr als uns trennt. Ich wünsche mir, dass diese Gemeinsamkeiten auch im Bereich des Laienpastorals noch einmal verstärkt oder vertieft werden können.“

Text und Bild: Pressestelle der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen

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