Neues Zentrum für Seelsorge in der Landeskirche

Martin Bergau zum Direktor ernannt.

Hannover. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers fasst künftig die Aus-, Fort und Weiterbildung im Bereich der Seelsorge und die Fachdienste der Spezialseelsorge unter einem Dach zusammen. Ein neues Zentrum für Seelsorge ist in Gründung, sein Konzept wurde am 29. November auf der XI. Tagung der 24. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers beschlossen.

„Das Zentrum für Seelsorge wird Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen, aber auch gesellschaftlichen Institutionen einen Ansprechpartner für seelsorgliche Fragestellungen bieten“, sagt Oberkirchenrätin Susanne Kruse-Joost, zuständig für das Arbeitsfeld Sonderseelsorge im Landeskirchenamt. „Qualifikation, Koordination und Konzepte – auf diesen drei Säulen wird die Arbeit des Seelsorgezentrums stehen. Wir hoffe, dass das Arbeitsfeld Seelsorge und sein hoher Stellenwert in Kirche und Gesellschaft durch die Bündelung noch mehr Ausstrahlung gewinnt.“ Bestimmte Aufgaben bietet das Zentrum auch anderen Landeskirchen und auf EKD-Ebene an.Zum Direktor der Einrichtung wurde am 11. Dezember 2012 Martin Bergau durch das Kolleg des Landeskirchenamtes ernannt. Bergau ist derzeit Superintendent im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen und wird seine neue Aufgabe zum 1. April 2013 übernehmen. Neben seiner Leitungserfahrung im Superintendentenamt seit 2003 verfügt Bergau über eine Qualifikation in Gestaltseelsorge und war als Gemeindepastor in der Matthias-Gemeinde Hannover-Buchholz und als Krankenhausseelsorger an der Paracelsus-Klinik Langenhagen und am Oststadt-Krankenhaus Hannover-Buchholz tätig. Von 1996 bis 2003 war Bergau Stadtjugendpastor im Stadtkirchenverband Hannover.

„Die Seelsorge ist ein Kernauftrag unserer Kirche und ein hohes Gut“, sagt Martin Bergau. „Sie hat eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz und ist oft auch ein Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen. Innere Verunsicherung und Überforderung sind Folgen des schnellen gesellschaftlichen Wandels. Menschen fragen nach ihrem Lebenssinn. Individualisierung und Verlust an Tradition sind allerorten spürbar. Die Landeskirche verfügt über ein großes Angebot unterschiedlicher Seelsorgerichtungen und Kompetenzen. Diese Stärken noch weiter zu vernetzen und auf einander zu beziehen ist Aufgabe der Zukunft. Das gilt auch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Seelsorge.“

Text: Pressemitteilung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers – Stefanie Arnheim, Stellvertretende Pressesprecherin

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