„Hier ist der Himmel so schön offen“

Evangelischer Gemeindeverband Freden freut sich über neue Pastorin Petra Horn

Freden. Über anderthalb Jahre war die Position unbesetzt. Entsprechend herzlich hat der evangelische Gemeindeverband Freden jetzt seine neue Pastorin Petra Horn in ihrem Amt begrüßt – mit zahlreichen Geschenken und einer gut besuchten Kirche. Kaum ein Platz war mehr zu finden in den Reihen der Fredener Kirche St. Georg, als die Alfelder Superintendentin Katharina Henking die neue Pastorin im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes einführte.

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Freude pur: Diakonin Anika Rothe begrüßt ihre neue Kollegin Pastorin Petra Horn mit einem selbst bemalten Bild aus der Konfirmandengruppe.

„Bist du bereit, den Dienst einer Pastorin im Kirchengemeindeverband Freden zu übernehmen“, fragte Superintendentin Henking bei der feierlichen Einführung. Die Antwort kam ohne den leisesten Hauch eines Zweifels in Horns Stimme,: „Ja, mit Gottes Hilfe.“

In Predigt setzte sich Petra Horn mit dem Propheten Jesaja und dem Trubel der Weihnachtszeit auseinander. „Wir leben in einer Welt, in der es nicht besonders leise ist – auch in der Adventszeit. Aber welche Stimmen hören wir, wenn wir auf dem Weihnachtsmarkt Freden sind oder in einem Kaufhaus in Hildesheim? Die eigene innere Stimme erzählt uns, was wir noch zu besorgen und zu erledigen haben. Jesaja meint, in der Wüste bereiten wir dem Herrn seinen Weg. Dort, wo es ruhig und still ist, hören wir sein Wort am besten. Darum sollten wir uns einfach mal die Ruhe nehmen, um dem Herrn zu lauschen. Die Adventszeit eignet sich besonders gut dazu, einfach mal inne zu halten. Lauschen Sie der Stimme des Herzens.

Besonders schön waren die Gesangseinlagen der Chöre. Der Kirchenchor Everode sang unter der Leitung von Arwed Henking Adventslieder, während die Konfirmanden den Titel „Unsere Schule hat keine Segel“ von Rolf Zuckowski in einer eigens umgedichteten Version namens „Unsere Kirche hat keine Segel“ aufführten. Sichtlich gerührt zeigte sich Petra Horn auch noch in der anschließenden Begrüßungsfeier im Gemeindehaus. „Ich wurde so freundlich begrüßt. Und die Gegend hier ist einfach toll – und hier im Leinetal ist der Himmel so schön offen“, freute sich die 1965 in Hamburg geborene und in Schneverdingen aufgewachsene Pastorin über ihren neuen Wirkungskreis.

Ganz begeistert zeigt sich auch Diakonin Anika Rothe, die ebenfalls erst in diesem Jahr ihren Dienst in Freden angetreten hat. Als Zeichen ihrer Freude überreichte sie Petra Horn eine von den Konfirmanden selbst bemalte Leinwand. „Ich war hier mehr oder weniger neun Monate alleine – jetzt kann ich mich mit meiner tollen Kollegin austauschen und zusammen arbeiten.“

Ekkehard Hillebrecht, Vorsitzender des evangelisch lutherischen Gemeindeverbandes der Region Freden, teilte die Freude: „Das ist ein großer Anlass mit entsprechend großer Bedeutung für unsere Region. Schon im Bewerbungsverfahren hat mir die natürliche, offene und freundliche Art von Frau Horn sehr gut gefallen.“

Text und Fotos: Andreas Kreichelt

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