„Schnellere Hilfe für Suchtkranke“

Kooperationsvereinbarung zwischen Fachstelle für Sucht- und Suchtprävenion und der Bezirkssozialarbeit unterzeichnet / Zusammenarbeit soll intensiviert werden.

Herzberg. Superintendent Volkmar Keil (Kirchenkreis Herzberg) und Kreisamtsrat Manfred Heidergott (Abteilungsleiter im Fachbereich Jugend und Soziales des Landeskreises Osterode) unterzeichneten in Herzberg am 13. Dezember eine Kooperationsvereinbarung, die die Zusammenarbeit zwischen der Fachstelle für Sucht- und Suchtprävention und der der Bezirkssozialarbeit des Jugendamtes im Landkreis Osterode verbindlich regelt. Die Vereinbarung enthält konkrete Absprachen zwischen beiden Partnern, um die bisherige Zusammenarbeit verbindlich zu regeln und Betroffenen in Zukunft schneller die geeigneten Beratungs- und Hilfeleistungen zukommen zu lassen. Dabei kann die Kontaktaufnahme zum Kooperationspartner sowohl von der Bezirkssozialarbeit wie auch von der Fachstelle ausgehen.

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Von links nach rechts: Superintendent Volkmar Keil, Fachstellenleiterin Ingrid Baum, Rita Henschel, Bezirkssozialarbeit, Kreisamtsrat Manfred Heidergott

Superintendent Volkmar Keil machte deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen der Fachstelle, die in Trägerschaft des Kirchenkreises Herzberg ist, und der Bezirkssozialarbeit ist: „In Zeiten, in denen personelle Ressourcen überall geringer werden, ist es wichtig, sich eng zu vernetzen. Das macht gerade in einem überschaubaren Gebiet wie dem Landkreis Osterode bzw. den Kirchenkreisen Herberzberg und Osterode großen Sinn, da sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft kennen und gut zusammenarbeiten. Die Kooperationsvereinbarung ist da ein ganz wichtiger Schritt, um dieses noch zu unterstützen.“

Manfred Heidergott, Kreisamtrat beim Landkreis Osterode, bezeichnete die Kooperationsvereinbarung als „Meilenstein“. Sie gewährleiste, dass die ohnehin schon gute Zusammenarbeit zwischen der Bezirkssozialarbeit und der Fachstelle noch intensiviert und Arbeitsabläufe vereinfacht werden könnten. So sei es möglich, die Hilfe schneller zu Menschen zu bringen, die sie dringend bräuchten. Auch eine künftige Ausweitung des Kooperationsvertrags auf weitere Abteilungen des Jugendamts sei durchaus möglich.

Um die Vereinbarung zu begleiten und zu entwickeln wird es eine Steuerungsgruppe aus Mitgliedern der Fachstelle und der Bezirkssozialarbeit geben, die sich kontinuierlich trifft. „Wichtig ist es, die Arbeitsabläufe regelmäßig zu überprüfen, um noch besser und effektiver Hilfepläne für Betroffene zu erstellen,“ skizziert Ingrid Baum, Leiterin der Fachstelle, die Aufgabe der Steuerungsgruppe.

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention hat für den Landkreis Osterode am Harz die Aufgabe übernommen, Suchtkranke und deren Angehörige zu beraten und zu behandeln. Darüber hinaus bietet die Fachstelle ein umfassendes Präventionsprogramm an. Träger der Fachstelle ist der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Herzberg, ab 1.1.2013 der neue Kirchenkreis Harzer Land. Die Fachstelle ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Informationen zur Fachstelle gibt es im Internet unter http://www.suchtberatung-herzberg.de.

Text und Bild:  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Herzberg, Benjamin Simon-Hinkelmann.

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