Gehobene Schätze, Kohl und Pinkel

Northeim/Volpriehausen. Zu seiner letzten Sitzung in der ablaufenden Legislaturperiode traf sich am 25. Januar der Kirchenkreisvorstand des Kirchenkreises Leine-Solling im Landgasthaus Rothenberg in Volpriehausen. Moderiert von Kirchenkreissozialarbeiter Marco Spindler, Sievershausen, machten sich die 13 Mitglieder des Exekutivorgans des Kirchenkreises auf eine Schatzsuche nach den gelungenen und erfolgreichen Maßnahmen und Aktionen der zurückliegenden sechs Jahre. Im Anschluss an die gemeinsame Arbeitssitzung bedankte sich Superintendent Heinz Behrends bei allen für die gedeihliche Zusammenarbeit und den Geist der Einigkeit, der in den Beratungen über die vielen Sachfragen geweht habe. Beschlossen wurde der Nachmittag mit einem zünftigen „Kohl und Pinkel“-Essen.

alt-KKV leine solling 2013
Der Kirchenkreisvorstand des Kirchenkreises Leine-Solling auf Klausurtagung in Volpriehausen im Solling.

Man habe in der Finanzpolitik, im Gebäudemanagement und in der perspektivischen Planung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein glückliches Händchen bewiesen, so der einhellige Tenor der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bahnbrechende Beschlüsse seien gefällt worden, die im Kirchenkreistag mitgetragen worden seien. Es sei gelungen, die Gemeinden durch ein Bonifizierungsmodell zu regionaler Zusammenarbeit zu ermutigen. Das Profil vieler Gemeinden sei geschärft worden, besonders in den Städten. In Einbeck und Northeim sei das Konzept der Jugendkirchen zum Aufblühen gebracht worden.

In besonderer Erinnerung blieben auch die Besuche von Bischöfin Käßmann  2008 und Bischof Meister 2011 im Kirchenkreis, aber auch die Konzentration aller Kirchenkreisaktivitäten auf besondere Themenjahre wie das Jahr der Taufe 2009 und das Jahr des Abendmahls 2011. „Leine-Solling ist als Marke etabliert“, so Superintendent Behrends in seinem Resümee, „in der Öffentlichkeit verbindet man den Kirchenkreis mit der Eigenschaft innovativ.“ Das habe nur gelingen können, weil viele Menschen mitgedacht und mitgearbeitet hätten, so der Northeimer Oberhirte.

Aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder wurde als Erfolg auch das Energiesparprojekt bei den Pfarr- und Gemeindehäusern gewürdigt, welches unter großer Mithilfe des Kirchenkreisamtes Northeim umgesetzt werden konnte. Traurig dagegen wurde an den Beschluss erinnert, das Freizeitheim Wahmbeck zu schließen. Dies sei keinem leichtgefallen.

Gefragt, was sich die Gremien des Kirchenkreises in der Zukunft als Aufgabe vornehmen könnten, nannten die Damen und Herren des Kirchenkreisvorstandes den überschaubaren Zuschnitt der Gemeindegrenzen, gute Bedingungen für die seelsorgerliche Arbeit der Pastorinnen und Pastoren und  ein vergrößertes Kirchenkreisservicezentrum in der Bahnhofstraße 28-30 in Northeim, besetzt mit einem kompetenten Amtsleiter und motivierten MitarbeiterInnen.

Nicht alle Mitglieder des Kirchenkreisvorstandes Leine-Solling werden weitermachen. Superintendent Behrends dankte allen herzlich für ihr Engagement in den zurückliegenden Jahren und wünschte Ihnen auf dem weiteren Lebensweg Gottes Segen.

Text: Karl-Otto Scholz, Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hildesheim-Göttingen / Bild: Alexandra Diekgerdes, Schnedinghausen

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