8 Millionen Euro Investitionen im Evang. Krankenhaus Göttingen-Weende

Haus 1 nach Komplettsanierung eröffnet. Moderne Zimmer für Patienten mit kostenfreiem Fernseh- und Internetzugang. Neue „IMC“-Station mit 21 Betten.

Göttingen-Weende. Nach der 18-monatigen Komplettsanierung von Haus 1 im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende zieht mit der „IMC“ am 4. März 2013 die letzte von drei Stationen in die neuen Räumlichkeiten ein.

Luftbild_Haus_1[1]
Luftbild: Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende
Gebaut wurden die Gebäude des heutigen Krankenhauses 1936/1937 als Kasernengebäude. Seit 1951 wird das Areal als Krankenhaus genutzt. Die alten Gebäude wurden fortlaufend dem aktuellen Standard angepasst. In Haus 1 waren bis 2009 Stationen der Inneren Medizin und die Innere Funktionsdiagnostik untergebracht. Diese zogen in das neu sanierte Haus 2. Haus 1 wurde nach dem Umzug in den ersten drei Monaten der Bauzeit komplett entkernt. Nur die tragenden Innen- und Außenwände blieben stehen. Im Anschluss begann die Sanierung mit dem Innenausbau. Viele Kilometer Daten- und Elektrokabel wurden verlegt, Wasser- und Abflussrohre neu installiert.Im Erdgeschoss von Haus 1 ist in Zukunft die so genannte IMC-Station mit 21 Betten untergebracht. IMC heißt „Intermediate Care“ und bezeichnet eine Zwischenintensivstation. Die „IMC“ ist das Bindeglied zwischen Intensivstation und Normalstation. Hier werden in zehn 2-Bett- und einem Einzelzimmer Patienten betreut, deren Erkrankung mit einem hohen Überwachungs- und Betreuungsaufwand einhergeht, die jedoch nicht im eigentlichen Sinne intensivpflichtig sind, beispielsweise keine künstliche Beatmung benötigen. In jedem Patientenzimmer gibt es einen kostenfreien Flachbild-Fernseher und kostenlosen Zugang zum Internet über ein drahtloses Netzwerk (WLAN). Die neue Station kommt dem deutlich gestiegenen Bedarf an Überwachungsbetten nach. Zusammen mit der interdisziplinären Intensivstation und dem Weaning-Bereich in Lenglern mit weiteren sechs Beatmungsplätzen verfügt das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende über ein sehr großes Angebot an Intensivkapazitäten, um alle schwerstkranken Patienten in den Schwerpunktfächern fachgerecht behandeln zu können. Auch anderen Kliniken möchte das Weender Krankenhaus diese Kapazitäten für ihre schwerstkranken Patienten zur Verfügung stellen, wenn dort die Intensivkapazitäten nicht ausreichen.

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Patientenzimmer Station1.1 Urologie
In der 1. Etage von Haus 1 ist die urologische Bettenstation eingezogen, in direkter Nachbarschaft zur urologischen Funktionsdiagnostik. Auf der neuen Station 1.1 stehen 35 Betten in wenigen 3-Bett- und zehn 2-Bett-Zimmern zur Verfügung. Für die Patienten wurde ein pflegerisches Aufnahmezimmer eingerichtet, in dem alle Patienten von pflegerischer Seite aus über den stationären Ablauf informiert und zur Operation vorbereitet werden.

In der 2. Etage befindet sich eine Station der Inneren Medizin mit onkologischem Schwerpunkt. Integriert wurde hier ein abgegrenzter Palliativbereich mit besonderer Ausstattung und wohnlicher Gestaltung. Hier werden die Palliativpatienten von einem speziellen Team von qualifizierten Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten umfassend behandelt. Auf der Station wurde zusätzlich ein Besprechungszimmer für den Palliativbereich geschaffen, in dem Teambesprechungen über die Patientenbehandlungen stattfinden. Außerdem können hier in ruhiger Atmosphäre Angehörigengespräche durchgeführt werden. Auf der neuen Station 1.2 stehen insgesamt 35 Betten in wenigen 3-Bett- und zehn 2-Bett-Zimmern zur Verfügung.

In jedem Patientenzimmer auf den Stationen 1.1 und 1.2 befindet sich eine eigene Nasszelle mit Dusche, Bad und WC. Weiterhin steht für jeden Patienten ein eigener kostenfreier Fernseher direkt am Bett zur Verfügung. Über drahtloses Internet (WLAN) hat jeder Patient kostenfreien Zugang zum Internet. Die Farbgebung an Wänden, Böden und Türen ist hell und freundlich.

Im Dachgeschoss von Haus 1 entstehen neue Büroräume, im Untergeschoss sind die Zentralheizung, ein Blockheizkraftwerk, die zentrale Warmwasseraufbereitung sowie Sozial- und Nebenräume untergebracht.

Der Umbau von Haus 1 kostete insgesamt 8 Mio. Euro, die mehrheitlich vom Land Niedersachsen über das Krankenhausfinanzierungsgesetz finanziert wurden. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme sind nun alle Stationen im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende entweder neu errichtet oder grundsaniert.

Text und Bilder: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH, Stefan Rampfel

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