Nicht alles an der Religion lässt sich übersetzen

Zur Übersetzbarkeit religiöser Überzeugungen in politischen Diskursen

Göttingen. „Am Donnerstag 25. April lädt die Ev. Studierenden- und Hochschulgemeinde (ESG) Göttingen zu einer Vortragsveranstaltung ein. Referentin des Abends ist Prof. Dr. Christiane Tietz, Professorin für Systematische Theologie an der Universität Mainz. Sie ist auch Vorsitzende der Internationalen Dietrich-Bonhoeffer-Gesellschaft (Sektion Deutschland) und Mitglied im Rat der EKD. Die Veranstaltung im Ev. Studienhaus Göttingen in der Oberen Karspüle 30 beginnt um 20.00 Uhr.

Foto  Prof. Tietz
Professor Dr. Christiane Tietz, Mainz

Spätestens seit der Preisrede des Philosophen Jürgen Habermas anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2001 wird im deutschsprachigen Bereich über die Frage diskutiert, ob man religiöse Überzeugungen zu ethischen und politischen Fragen in säkulare Sprache übersetzen kann und muss, wenn sie in den öffentlichen gesellschaftlichen Diskurs eingebracht werden. 
Der Vortrag mischt sich in diese Debatte ein, indem er kritisch verschiedene Auffassungen vom Ort religiöser Überzeugungen in gesellschaftlichen Debatten erörtert. Er verleiht der Forderung nach Übersetzung genauer Kontur und spricht sich für eine Zweisprachigkeit religiöser Gruppierungen in der Öffentlichkeit aus. Er erinnert auch daran, dass es Elemente von Religion gibt, die sich nicht übersetzen lassen.

Text und Information: Hochschulpastorin Christiane Galle (christiane.galle@eshg.de). – Bild: privat.

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