Mein Freiwilligendienst in Ruanda 2012-2013

von Annika Schweda

Mittlerweile bin ich nun schon seit 10 Monaten hier in Ruanda, genauer in dem Dorf „Masaka“ nahe der Hauptstadt Kigali wo ich als Lehrerin in einer „Nursery School“ (einer Art Kindergartenschule für Kinder von 2-6 Jahren) unterrichte.

Der Unterricht erfolgt auf Englisch, bis auf den Französischunterricht und den Kinyarwandaunterricht (die Landessprache). Die Kinder meiner Klasse sind zwischen 4-5 Jahren, die Klasse wird immer von 2 Lehrern gemeinschaftlich geleitet. Der Unterricht ist täglich von 7:15-13:00. Es gibt eine halbe Stunde Essenspause und eine halbe Stunde Spielpause. Der restliche Tag besteht aus immer 30 minütigen Schulstunden in den Fächern: Englisch,Mathe,Schreiben,Lesen,Sport,Kunst,Musik,Sachkunde,Religion,Französisch und Kinyarwanda.

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Noch bis August 2013 in Ruanda: Annika Schweda aus Göttingen (rechts im Bild) bei ihrem medizinischen Praktikum. / Bild: Annika Schweda

Nachmittags haben wir seit Mitte Mai ein Nachmittagsprojekt für die Kinder der Primary School (Grundschule) eingeführt. In dem Projekt werden die Kinder in verschiedenen Gruppen gefördert mit Nachhilfe, einer Kunstgruppe, Werken und einer Tanzgruppe.

Ansonsten habe ich mir kleinere Projekte gesucht, durchgeführt oder begonnen wie beispielsweise ein Zahnputzprojekt mit den Kindern, das Designen eines Schullogos, das künstlerische Verschönern der Schultoiletten mithilfe der Kinder.

Im Alltag lebe ich mit noch einer deutschen Freiwilligen zusammen in einer Gemeinschaft von Pallottinerschwestern. Sonntags nehmen wir an den Stundengebeten teil und besuchen die katholische Messe.

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Annika Schweda, Praktikantin in Ruanda, im Kreise der Pallotiner-Schwestern (unten dritte von rechts), bei denen sie ein Jahr lebt. / Bild: Annika Schweda

Für meine weitere Zukunft beginne ich im September 2013 eine Ausbildung zur Rettungsassistentin in Hannover und strebe ein anschließendes Humanmedizinstudium an

Für meinen Freiwilligendienst wurde mir eigentlich versprochen hier im medizinischen Bereich arbeiten zu dürfen, was dann jedoch hier nicht möglich war. Als Art Ersatz absolvierte ich hier im Februar ein zweiwöchiges Praktikum in einem Gesundheitszentrum in Bigugu, wo Wundversorgung und kleinere Eingriffe wie die männliche Beschneidung meine Aufgabenbereiche darstellten.

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