Trauernde Jugendliche

Buchvorstellung in Hildesheim und Gottesdienst in Alfeld

Hildesheim/Alfeld. „Der Tod ist eine Tür“ ist der Titel eines Buches, das der Alfelder Schulpastor Dr. Matthias Günther soeben im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlicht hat. Am Mittwoch, 24. April, stellen Matthias Günther und der Co-Autor Peter Noß-Kolbe das Buch über die Seelsorge mit trauernden jungen Menschen um 19 Uhr im Gemeindesaal der Hildesheimer Lamberti-Gemeinde vor.

Günther_Der Tod ist eine Tür

Die Autoren geben eine Einführung in das Them, lesen Passagen aus dem Buch und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Fritz Baltruweit wird die Veranstaltung musikalisch begleiten. Anschließend stellen die Kooperationspartner – der Hospizverein „Geborgen bis zuletzt“, der Hospizverein „Leben im Sterben“, das Sorgentelefon Hildesheim, das Trauerzentrum Hildesheim, der Verein für Suizidprävention und das Trauercafé der Evangelischen Familienbildungsstätte Hildesheim – ihre Arbeit vor.

In Alfeld widmet sich am Sonntag, 21. April, der 25. „HotSpot“-Gottesdienst dem gleichen Thema „Trauer und Trost“. Er beginnt um 17 Uhr in der Alfelder St. Nicolai-Kirche. Diesen Gottesdienst im Rahmen einer Benefizveranstaltung für die Hospizgruppe Leinebergland wird das HotSpot-Team um Matthias Günther gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen der BBS Alfeld und des Diakonischen Bildungszentrums Alfeld gestalten.

Text und Bild: Kultur & Kommunikation

 

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Neue Räume nah beim Gott

Gottesklang-Fest in Hildesheim entdeckt die faszinierende Vielfalt der Kirchenmusik

Hildesheim. So bunt, so überraschend, so mitreißend kann Kirchenmusik sein: Während Fußball-Deutschland sich mit einem einzigen Geistesblitz in der 72. Minuten begnügen musste, erlebte Hildesheim beim Gottesklang-Fest einen ganzen Tag voller Inspiration. 5000 Menschen entdeckten in 40 Konzerten, Performances und Workshops die faszinierende Vielfalt einer Musik, die das Stigma einer angestaubten Kunst eindrucksvoll widerlegte.

„Sing your song“, singe dein Lied, war das Leitmotto, das Landesbischof Ralf Meister frei nach Harry Belafonte beim Open-Air-Gottesdienst auf dem Hildesheimer Marktplatz ausgab. Meister würdigte die Musik als eine Kraft des Widerstands – eines Widerstands nicht zuletzt gegen die eigene Hoffnungslosigkeit. „Warum singen fast alle Religionen?“, fragte das geistliche Oberhaupt und war um die Antwort nicht verlegen: „Weil wir durch die Musik einen neuen Raum betreten, einen Raum nah bei Gott.“

Beim ersten Kirchenmusikfest der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, organisiert vom Hildesheimer Michaeliskloster, öffneten rund 1000 Musikerinnen und Musiker am Samstagmorgen diesen Raum auch an Orten, wo man ihn am wenigsten erwartet hätte. In der Arneken-Galerie, einem großen Einkaufszentrum, irritierte ein kaum hörbares helles Läuten die hereinkommenden Menschen. Wer dem ungewohnten Sound folgte, erlebte kristalline, meditative Momente mit dem Handglockenchor Hannover.

Wenige hundert Meter weiter auf dem Andreasplatz konnten PassantInnen bei einer interaktiven Performance über elektronische Signale BläserInnen-Improvisationen in Gang setzen: Der Tuba-Spieler stand barfuß im Brunnen, der Hornist saß rittlings in den Ästen einer hohen Platane, die Beine einer Trompeterin baumelten lässig aus einem Fenster und aus einem anderen Fensterrahmen schob sich der Zug einer Posaune hervor.

In der Fußgängerzone machte sich derweil ein 20-köpfiges Ensemble für die „begehbare Bläserinstallation“ breit. Viele, die beim Einkaufsbummel überrascht wurden, hatten großen Respekt und zwängten sich an den Seiten vorbei; Mutigere genossen es, mitten zwischen den Blasmusikerinnen zu stehen und alte Choräle aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen.

Der Nachmittag stand im Zeichen intimerer Musikerlebnisse. Im „Klanggarten“ lauschten die Besucher/innen im strahlenden Sonnenschein den reichen Obertönen von Naturinstrumenten nach. In einer Vielzahl von Workshops konnten sich Junge und Alte mit African Gospel, dem Orgelspiel oder historischen Tänzen vertraut machen. Die Kirchen der Stadt boten parallel eine riesige Auswahl von Konzerten aus der ganzen Palette der Kirchenmusik. Jazz und Barock trafen aufeinander, Orgel und mittelalterliche Instrumente führten Dialog, eine Tango-Messe berührte mit Tanz und argentinischem Flair, Blasinstrumente und Orgel ließen mit vereinten Kräften Holzdielen unter Kirchenbänken vibrieren, beim Even Song war die Stimmung dagegen ganz leise, innerlich.

Traditionelle Werke, experimentelle Kollagen und neue musikalische Verbindungen mündeten abends in den „Sound of Messiah“, dem großen Abschlusskonzert in der Hildesheimer Sparkassen-Arena. Die Uraufführung des Werks von Lothar Krist führte die Hannover Bigband, Kirchenchöre und MusikerInnen aus Posaunenchören zueinander. New Orleans-Jazz verbündete sich mit orientalischen Skalen und modernem Mitsing-Gospel. Landessuperintendent Eckhard Gorka brachte es auf den Punkt: „Mein Gott, was für einen verschwenderischen Reichtum an Gaben hast Du über Deiner Kirche ausgeschüttet!“

Text: Ralf Neite

Gottesklang wird zum gesprayten Symbol

Josephine Werth und die 6M des Gymnasiums Andreanum bereiten die Michaelisstraße für das große Kirchenmusikfest der Landeskirche vor

Hildesheim. Das große Gottesklang-Fest am 9. Juni in Hildesheim wird die gesamte Innenstadt in Klang verwandeln. Die zwei wichtigsten Zentren des Geschehens sind die Fußgängerzone samt Marktplatz sowie der Michaelhügel, auf dem sich die 1000 Jahre alte Weltkulturerbe-Kirche St. Michaelis und das angrenzende Michaeliskloster befinden. Aber was ist eigentlich mit dem Weg zwischen Fußgängerzone und Kirche? Soll es dort gar keinen Gottesklang geben? Diese Frage stellte sich Josephine Werth, die gerade ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Michaeliskloster absolviert. Da sie ohnehin noch ihre Jahresarbeit realisieren musste, ließ sich die 19-Jährige auch gleich eine Lösung einfallen.

Josephine Werth bereitet mit den Schülerinnnen Chiara Brandes, Laura Wiedehöft, Sara Hartke und Liane Grusie die Bildtafeln und Schablonen für das Sprayen vor.

Musik wird es in Hildesheim mehr als genug geben, statt dessen überlegte Josephine Werth, wie man die als Verbindungsachse dienende Michaelisstraße künstlerisch gestalten könnte. Sie selbst habe keine besondere künstlerische Begabung, erzählt sie freimütig, „ich habe Kunst nach der neunten oder zehnten Klasse abgewählt“. Aber sie erinnerte sich an ein Schulprojekt, an dem sie in der sechsten Klasse in Bückeburg teilgenommen hat. Damals ging es darum, einen Bauzaun künstlerisch zu gestalten: „Das fand ich damals toll, dass wir auch mal draußen etwas tun konnten – für die Stadt.“ „Gottesklang wird zum gesprayten Symbol“ weiterlesen

Meditativer Werkzeugkasten

Helmut Aßmann schreibt ein Buch über Leben, Glauben und das „spirituelle Dreieck“

Hildesheim/Hannover. Ursprünglich wollte Helmut Aßmann Geologe werden, nicht evangelischer Pastor. Also studierte er Mathe und Physik, aus dieser Zeit ist ihm eine beruhigende Gewissheit geblieben: „Die Naturgesetze stimmen, die Welt funktioniert wirklich so.“ Aber da gibt es noch einen anderen Aspekt im Leben, die spirituelle Seite, und die lässt sich nicht so einfach in Formeln ausdrücken. Helmut Aßmann hat es dennoch gewagt. In seinem neuen Buch „Glauben leben, Leben lernen – Eine Anleitung zum geistlichen Leben“, veröffentlicht im Lutherischen Verlagshaus (LVH). In der gut besuchten Hildesheimer Jakobi-Kirche wurde es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Autor Helmut Aßmann (links) stellte im Gespräch mit Tobias Glawion, Chefredakteur des Evangelischen Kirchenfunks, sein neues Buch „Glauben leben, Leben lernen – Eine Anleitung zum geistlichen Leben“ vor. Fotos: Neite

„Sollen wir sie lieben, diese Welt, sollen wir sie lieben? Ich möchte sagen, wir wollen es üben“, zitierte LVH-Geschäftsführer Christof Vetter zur Begrüßung ein Gedicht von Hanns Dieter Hüsch. Für den Glauben gelte das gleichermaßen: „Auch den muss man üben.“ Genau davon handele Helmut Aßmanns Buch, und zwar in einer Weise, die einen neuen Zugang zu dem Thema biete – lesenswert auch angesichts der großen Konkurrenz anderer Veröffentlichungen zu diesem Thema. „Meditativer Werkzeugkasten“ weiterlesen

Für Menschen dasein, die Leid erfahren hatten / Dr. Hans-Christian Drömann im Gespräch

Am kommenden Donnerstag wird er 80 Jahre alt – der ehemalige Landessuperintendent des Sprengels Lüneburg und Alt-Abt von Amelungsborn Hans-Christian Drömann aus Hildesheim. Anlass genug, ihm ein paar Fragen zu stellen und bei der Gelegenheit wichtige Stationen seines Lebens anzusprechen.

Interview und Foto: Karl-Otto Scholz

Welches Lied, das durch die Gesangbuchrevision (1979-1992) seinen Weg nicht mehr ins neue Evangelische Gesangbuch gefunden hat, hätten sie persönlich gerne behalten? – Wichtig war mir besonders das reformatorische Liedgut, das, wenn nicht im Stammteil, dann doch im Regionalteil des Gesangbuches aufgenommen wurde. Im Gesangbuchausschuss der EKD waren wir uns einig, dass sich alle Frömmigkeitsausprägungen im Liedgut wiederfinden sollten. Auch die neueren Lieder wie „Vertraut den neuen Wegen“ und „Du kannst nicht tiefer fallen“ wurden aufgenommen. Besonders am Herzen lag mir allerdings „Eines wünsch ich mir vor allem“ (Neufassung von Detlev Block 1991), das seinen Weg in den Regionalteil unserer Landeskirche gefunden hat.

Landessuperintendent i.R. Hans-Christian Drömann

Sie haben das Singen der Gemeinde durch ihr kirchenpolitisches Engagement (als Landesobmann des Niedersächsischen Kirchenchorverbandes und als Präsident des Verbandes evangelischer Kirchenchöre Deutschlands) stark beeinflusst. Wie beurteilen sie das Aufkommen beispielsweise der Gospel-Bewegung oder auch die stark charismatischen Einflüsse des Lobpreis-Liedgutes? – Ich bin dankbar dafür, wenn junge Menschen dort, wo sie sich angesprochen fühlen vom Glauben, dem auch im Singen ihrer Lieder Ausdruck verleihen. Insofern sind die Lieder des Gospel eine Bereicherung des weiten Angebotes von protestantischem und christlichem Liedgut. Allerdings sind sie auch nur eine Sparte unter anderen.

An die Arbeit in der Gesangbuchkommission der EKD bin ich gekommen als Präsident des Verbandes evangelischer Kirchenchöre Deutschlands, weil dieser Verband das Urheberrecht am Evangelischen Kirchengesangbuch besitzt. Ich erinnere, dass es uns wichtig war, die Brüder und Schwestern in den evangelischen Kirchen der damaligen DDR zu beteiligen. Wir haben keine Unterschiede gemacht und keine erfahren. Schwierig war es nur, zueinander zu kommen. Die Grenzer damals haben uns manchmal recht willkürlich behandelt. Das hat aber der Arbeit keinen Abbruch getan – wir haben ein gemeinsames Gesangbuch erarbeitet und zum Druck gebracht.

Es sollte ein gebrauchstüchtiges Gesang- und Gebetbuch für den Alltag der Christen sein. Wir haben auch darauf geachtet, alle wichtigen Bekenntnisse aufzunehmen, neben Credo, Katechismus und Augsburger Bekenntnis auch die Barmer Theologische Erklärung und die Leuenberger Konkordie.

Mancherorts beobachtet man ein Zurückgehen der reichen Formen der Liturgie. Es scheint so, als besinne man sich auf die Kernstücke, „vergesse“ aber die Ausformungen. Werden wir eines Tages ohne gesungene Liturgie sein? – Es ist wohl eine Tatsache, dass Menschen unserer Zeit immer weniger singen können. Darauf gilt es zu reagieren, denn ohne Singen würde es Menschen schwerfallen zu äußern, was sie empfinden und fühlen. Insofern ist das Jahr der Kirchenmusik 2012, das wir Protestanten auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 ausgerufen haben, ein guter Anknüpfungspunkt.

Das kürzlich veröffentlichte Liederheft zum Evangelischen Gesangbuch bietet gute Beispiele thematischer Erweiterungen des traditionellen Liedbestandes der Kirche, auch der Liturgie. Ich meine, das gemeinsame Singen muss in den Gemeinden verbleiben, und unsere Aufgabe als Theologen und Kirchenmusiker ist es, das Gotteslob und die Zuversicht am Glauben im Liedgut wieder unter die Leute zu bringen.

Sie sind in Hildesheim geboren und leben wieder hier. Haben sie die Bombennächte, die Hildesheim zerstört haben, miterlebt? – Mein Vater war Pastor in der Kirchengemeinde Holle, und meine Eltern sahen sich in der Tradition Luthers und Johann Sebastian Bachs. Und mit diesen Einflüssen bin ich aufgewachsen. Zur Schule ging ich  auf das Andreanum (ein Gymnasium in Hildesheim, die Red.). Am Tag der Zerstörung Hildesheims hatten meine Eltern sich entschieden, mich nicht zur Schule gehen zu lassen. Ich ging auch nicht hin. Später erfuhr ich, dass einer meiner Schulkameraden an diesem Tag zu Tode gekommen ist. Ich habe heute noch das zerstörte Hildesheim vor Augen.

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Ein Schlaraffenland für Entdecker

„Nordstadt.Mehr.Wert“ macht bei der zweiten NordstadtBlüte Lust sich im Viertel zu engagieren

Hildesheim. Kinder, Eltern und viele andere Interessierte freuen sich, denn sie erstrahlt in voller Pracht: Die „NordstadtBlüte“ ist ein Gewächs, das seit letztem Jahr zu bestaunen ist. Genau für drei Tage und ausschließlich im Friedrich-Nämsch-Park in der Hildesheimer Nordstadt. Es erblüht ein Basar für Bildung, Beteiligung und Begegnung, bei dem es nicht zuletzt für Kinder viel zu entdecken gibt.

Hier kann man Riesenseifenblasen herstellen, dort mit einem Magnet Fische fangen, ein paar Meter weiter auf einem Spanngurt balanciert werden. An einem Zaun können eigene Gedichte und Bilder veröffentlicht werden. Überall liegen Stifte, Papier und Bälle – ein kleines Schlaraffenland tut sich dort auf, wo sowieso bei gutem Wetter das Leben tobt.

Frank Auracher (links) von „Nordstadt.Mehr.Wert“ sucht gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern nach Verbesserungsmöglichkeiten in der Nordstadt.

Bei all der Bewegung kommt man gar nicht darauf, welche Absicht hinter den vielen unterschiedlichen Ständen im Friedrich-Nämsch-Park steckt. „Wir möchten die Menschen hier ermutigen, für ihre Interessen einzutreten“, fasst es Frank Auracher, Leiter des Stadtteilprojekts „Nordstadt.Mehr.Wert“ zusammen. „Sicherlich ist die Nordstadt schon sehr gut vernetzt – es ist ein unglaublich lebendiger Stadtteil mit viel Potenzial. Dennoch gibt es noch keinen runden Tisch und auch keine Arbeitskreise zu bestimmten Themen, die hier durchaus wichtig sind“, erklärt Auracher. Zum Beispiel gebe es bei den öffentlichen Kinderspielgelegenheiten noch Verbesserungsbedarf. Wo noch, das findet Auracher mit einem ganzen Team von Ehrenamtlichen am Stand direkt selbst heraus.

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Ohne Einladung genießt es sich besser

Kirchenmusik einmal ganz anders: „NEULAND“-Projekt macht in Hildesheim Station

Hildesheim. Die Szenerie ist unwirklich: Am Hohnsen-See, mitten auf der Liegewiese, sitzt ein Mann im schwarzen Anzug und spielt Harmonium, singt etwas in lateinischer Sprache und stimmt schließlich ein Hallelujah an. Unterdessen laufen Jogger vorbei, Mütter schieben Kinderwagen vorüber, Jugendliche schütteln belustigt den Kopf, Radfahrer drosseln ihr Tempo. Und manche der Passanten setzen sich einfach auf die Gartenbank neben dem Harmonium, um eine Weilelang zuzuhören.

Ulf Pankoke singt und spielt am Hohnsensee barocke Kirchenmusik, Christoph Malinski hat auf der Gartenbank Platz genommen und lässt sich mit seinem Hund vom Klang des Harmoniums verwöhnen.

Die Evangelische Landeskirche betritt derzeit „NEULAND“ mit ihrem gleichnamigen Projekt, um die Kirchenmusik aus den ehrwürdigen Mauern herauszuholen und mitten unter die Menschen zu bringen – in Fußgängerzonen, auf Inselfähren oder in Wildparks. Klanginstallationen, Performances, Experimente, Konzerte und spontane Ständchen wie jetzt am Hohnsen sollen neue Begegnungen mit einer Musik ermöglichen, die viele Menschen bisher als ernst und ein bisschen

angestaubt betrachtet haben. Wichtig dabei: Die Aktionen sind immer überraschend, werden nirgendwo vorher angekündigt. Man muss einfach Glück haben und zur rechten Zeit am richtigen Ort sein.

Das „Musikalische Rendezvous“ mit dem Lüneburger Ulf Pankoke ist eine dieser „NEULAND“-Ideen, und Hildesheim ist die erste Station. Am Parkhaus-Deck in der Arnekengalerie, im Magdalenengarten und am Hohnsensee stellt er sein wertvolles Harmonium auf, daneben immer die Gartenbank mit den weichen gelben Polsterkissen. Die ZuhörerInnen sollen es ja bequem haben und die Musik genießen können. „Ohne Einladung genießt es sich besser“ weiterlesen