Baltruweit in Fredelsloh

Ich sing für dich

Fredelsloh. Ein Abend zum Mitfliegen erwartet Sie am 22. Juni um 18.30 Uhr in der Klosterkirche in Fredelsloh. Wir fliegen mit einem Raben durch die Welt, durch das Jahr und das Leben. Es gibt weite Flüge durch die Zeiten, Landungen an Orten, wo es wunderschön ist und wo es zur Sache geht: Orte der Freiheit, der Ausdauer, der Klugheit, des Todes und der Liebe. Raben- und Lebens-Geschichten voller Liebe und Sehnsucht werden erzählt, gesungen, musiziert.

Der wohl bekannteste zeitgenössische christliche Liedermacher Fritz Baltruweit kommt erneut nach Fredelsloh. Bereits im November hielt er eine Andacht zum Thema der Holzskulpturenausstellung: Engel. Er ist Pastor und Musikwissenschaftler und arbeitet im Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik der Landeskirche im Michaeliskloster in Hildesheim und Autor mehrerer Hundert Kirchenlieder. Mit den modernen Melodien und verständlichen Texten schuf er zeitgemäße Kirchenmusik, die den Menschen aus der Seele spricht. Mehrere seiner Lieder stehen im Evangelischen Gesangbuch. Baltruweit ist ein Meister der Live-Konzerte: er versteht es, Hunderte von Zuhörern in seinen Bann zu ziehen und sie auch noch wie selbstverständlich in den Gesang mit einzubinden. Zu seinen Konzerten strömen die Menschen – auf den Kirchentagen müssen wegen des Andrangs die Türen der größten Hallen geschlossen werden. Er ist auch bekannt aus Rundfunk- und Fernsehsendungen.

An diesem Abend tritt Baltruweit in Begleitung seiner Studiogruppe auf. Der Pianist und Kulturpädagoge Valentin Brand entführt die Zuhörer mit seinen Klängen in ferne Welten. Der Musiker und Diakon Sebastian Brand verleiht mit seinen Bass-Gitarren dem Raben ein musikalisches Kleid. Die Harfenistin und mehrfache Preisträgerin Konstanze Kuß (Paderborn) lädt mit ihrer Whistle-Flöte und ihrer Harfe zum Innehalten ein und bringt mit ihren Klängen den Himmel auf die Erde.

Text: Zsuzsanna Bényei-Büttner

Baltruweit in Fredelsloh
Bild: http://www.klosterkirche-fredelsloh.de

Klosterkirche Fredelsloh: Guter Besuch bei Lucia Steigerwald

Fredelsloh. Um die 2000 Menschen werden bis zum Wochenende die Ausstellung von Lucia Steigerwald und der GEDOK in der Klosterkirche in Fredelsloh besucht haben. Die Bilanz der letzten Wochen ist sehr positiv. Aus weiten Teilen Deutschlands haben Menschen den Weg extra ins Töpferdorf auf sich genommen, um die Ausstellung zu sehen. Neue Kontakte sind geknüpft, neue Bilder sind ent-deckt worden. Geschichten und Erinnerungen wurden ausgetauscht. Das Konzert der GEDOK zu Bildern Steigerwalds war ein unvergessliches Erlebnis – unter den Zuschauer auch viele Künstlerin-nen aus Hannover. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Ehrenamtlichen in Fredelsloh, die viele Stunden Aufsicht in der Klosterkirche geleistet hatten.

Bis Sonntag, 16. Juni, haben Besucher die Gelegenheit, die Ausstellungen anzuschauen. Die Finis-sage ist im Anschluss an einen besonderen Gottesdienst: Um 3 in der Klosterkirche hält Landessu-perintendent Eckhard Gorka einen Gottesdienst zum Thema Fantasie. Anschließend um 16.00 Uhr findet die Finissage in der Kirche statt – mit einer kleinen Überraschung unter der Leitung von Matthias Pahmeier.

Das Gedenkjahr Lucia Steigerwald ist jedoch nicht zu Ende. Weitere Bilder der Malerin sind vom 17. Juni bis zum 17. August im Café Klett ausgestellt – dort, wo sie viel Zeit mit ihrer Freundin, der Töpferin Helma Klett verbrachte. Am 17. August, am Todestag Steigerwalds, wartet Fredelsloh mit weiteren Angeboten auf. Das Programm ist im Internet oder im Faltblatt nachzulesen: http://www.klosterkirche-fredelsloh.de/lucia100

Text: LS-PD

„Der Mensch begegnet seinem Engel“

Ausstellung in der Klosterkirche Fredelsloh mit Holzskulpturen von Gunter Schmidt-Riedig

Fredelsloh. Fünfzehn nahezu lebensgroße Holzskulpturen von biblischen Figuren werden ab Sonntag, 28. Oktober, in der Klosterkirche Fredelsloh zu sehen sein. Vier Wochen lang regen sie an zum Nachdenken in der Trauerzeit im November und in der Vorbereitung auf Weihnachten.

Der Mensch begegnet seinem Engel – Holzskulpturen von Gunter Schmidt-Riedig

Geschaffen hat sie der Holzbildhauer Gunter Schmidt-Riedig aus Aulendorf / Blönried. Dort lebt er inmitten seiner Holzskulpturen. Die Figuren sprechen von Sehnsucht und Liebe, von der Schwere des Lebens und Geborgenheit und Hoffnung. Sie bestechen durch Tiefe und Innerlichkeit. Die Hände sind ein Beispiel: erwartungsvoll, beschützend, segnend. Immer aber steht im Mittelpunkt der suchende und findende Mensch. „„Der Mensch begegnet seinem Engel““ weiterlesen